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Floating Wave

Kommt die Floating Wave Anlage wirklich zu uns auf die elbmeile?


Neuer Stand: Die MEYER Floating Solutions, ein Schwesterunternehmen der Papenburger MEYER Werft und Felix Segebrecht von der Floating Wave Hamburg GmbH sind ihren Visionen der Realisierung der schwimmenden Flusswelle im Fischereihafen einen wichtigen Schritt nähergekommen. Am 23.12.2025 wurden die Baugenehmigungsunterlagen eingereicht. Ein Projekt dieser Größenordnung braucht vor allem Mut, langen Atem und starke Nerven – genau das beweisen die Verantwortlichen gerade eindrucksvoll.

Ist es eine gute Idee, Europas größte freistehende künstliche Wellenanlage im Hamburger Hafen zu bauen?
Seien wir ehrlich: Platz ist da, die Bilder sprechen für sich und das Projekt würde eine völlig neue, sportlich begeisterte Zielgruppe in unser Quartier bringen – Menschen, die diese besonderen Momente festhalten und in die Welt tragen. Dazu kämen Schaulustige wie am Eisbach in München, die Zeit in unserem Viertel verbringen, verweilen und hier auch konsumieren.

Besonders positiv: Bezirk und HPA unterstützen das Projekt konstruktiv und hilfsbereit. Frühestens im April 2026 wird mit der Genehmigung gerechnet, realistisch dürfte eine Eröffnung erst 2027 sein – wenn alles gut geht.

Die Welle verbraucht 50 % weniger Energie als alle anderen Anlagen hierzulande. Das innovative Konzept schont Ressourcen: Statt wertvollem Trinkwasser nutzt die Anlage gefiltertes Elbwasser und verzichtet vollständig auf Chlor. Geplant ist eine Synergie von Mensch und Natur, in enger Abstimmung mit Umweltschutzexpert:innen und der Umweltbehörde. Nachhaltigkeit bedeutet dabei nicht nur Umweltbewusstsein, sondern auch faire Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Teilhabe. Für Blinde ist eine spezielle Akustikanlage vorgesehen, und gemeinsam mit dem Social Surf Club sollen besondere Kid’s Surf Sessions angeboten werden.

Gleichzeitig gibt es berechtigte Fragen aus der Nachbarschaft, insbesondere zum Thema Lautstärke. Die Betreiber nehmen diese Bedenken ernst und möchten sie bestmöglich ausräumen. Dazu gibt es bereits gute Nachrichten: Das Lärmschutzgutachten zeigt, dass der Betrieb der Welle keine negativen Auswirkungen auf das Wohn- und Arbeitsumfeld im Quartier haben wird. Dennoch will man gerne in den Dialog mit der Nachbarschaft treten – um im Austausch die besten Synergien für alle zu finden.

Wir sind sehr gespannt, wie es weitergeht, drücken den Betreibern die Daumen und halten euch selbstverständlich auf dem Laufenden.