Schnitzeljagd
auf der ELBMEILE
QR-Punkt 9
Fisch-Windrose
Die Randbebauung des Altonaer Fischmarktes sowie die Fischauktionshalle waren zu großen Teilen im 2. Weltkrieg zerstört oder massiv beschädigt worden. Nur vier historische Bauten hatten den Krieg überstanden. Die Stadt Hamburg hat Mitte der 70er Jahre die Architektengemeinschaft Talkenberg und Gerkan, Marg & Partner mit der Neuplanung beauftragt. Dabei stand die Erstellung eines städtebaulichen Gutachtens zum Hochwasserschutz von den Landungsbrücken bis zum Altonaer Fischmarkt mit einer Uferpromenade im Zentrum. Die Randbebauung des Fischmarktes sollte anhand von historischen Grundrissen rekonstruiert, neu errichtet und der Altsubstanz baulich angepasst werden. Auch die Fischauktionshalle sollte in diesem Zuge restauriert werden.
Nicht nur die Architekten zeigten bei ihrer Aufgabe überdurchschnittliches Engagement. Auch die Investitionen der Baugenossenschaften BVE (Bauverein der Elbgemeinden) und des Altonaer Bau- und Sparvereins waren maßgeblich für den Erfolg des Wiederaufbaus verantwortlich.
Bis 1989 entstanden auf 11.000 m² rund 173 Wohnungen, Restaurants und Geschäfte. Die Fassadengestaltung gleicht dabei in Form und Ausführung der damaligen Altbauten.
Das Gebiet ist Hochwasserschutzgebiet und liegt sehr niedrig. Die Neubauten verfügen daher über sogenannte Flutschutztore. Im Hochwasserfall müssen die Altbauten dagegen Fenster und Türen öffnen und das Wasser reinlassen, damit der Wasserdruck die Fassaden nicht schädigt. Dies kann man sehr eindrücklich besonders bei der Fischauktionshalle bei Hochwasser sehen.
Der Blick im Jahr 1936
© Foto: SHMH-Altonaer Museum – Inventar-Nr.: 2008-1,178
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In Kürze
- Carl Cohrs, auch „Eier-Carl“ genannt, war und ist in Hamburg eine stadtbekannte Persönlichkeit.
- 1903 übernahm er von seinem Vater eine Gastwirtschaft am Fischmarkt, die sich genau an der besagten Ecke zur großen Elbstraße befand.
- Die Randbebauung des Altonaer Fischmarktes und die Fischauktionshalle waren im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört.
- Die Architektengemeinschaft Talkenberg und Gerkan, Marg & Partner wurde mit der Neuplanung beauftragt, wobei historische Grundrisse für die Rekonstruktion der Randbebauung verwendet wurden.
- Bis 1989 wurden auf 11.000 m² rund 173 Wohnungen, Restaurants und Geschäfte errichtet.
- Die Gebäude verfügen über Flutschutztore, um Hochwasserschäden zu vermeiden.

Öffnungszeiten:
Mo.-Sa. 12:00-24:00 Uhr,
Küche bis 22:00 Uhr
So. 5:00 – 22:00 Uhr,
Küche bis 20:00 Uhr
Foto-Tipps
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© Fotos von Andrea Lang – fotografiehamburg.de